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Steile These zum mobilen Web: Es stirbt!

Im August 2013 habe ich schon einmal über genutzte Inhalte auf mobilen Geräten (Smartphone und TabletPC) geschrieben. Damals ging es konkret um die unterschiedliche Nutzung je nach Betriebssystem und/oder Gerätegröße.

Nun hat das US-amerikanische Unternehmen Flurry (ein Big Player im Bereich der Analyse von User-Verhalten auf mobilen Endgeräten) erneut eine kleine Auswertung erstellt, auf die ich mich hier beziehe:

Time spent on iOS and Android Devices

Quelle: Flurry Analytics, ComScore, NetMarketShare

Wenn man den veröffentlichten Zahlen trauen darf, sind die Nutzer mobiler Endgeräte zu 14 % auf Websites online, verbringen jedoch 86 % ihrer Zeit mit konkreten Apps. Das könnte eine starke Bedeutung für zukünftige Mobile-Strategien haben: Bauen wir Websites oder Apps? Native Apps oder Web-Apps? Veröffentlichen wir unser Kundenmagazin auf der Homepage oder bieten es über eine App an? …

Bereits 2010 schrieben Chris Anderson und Michael Wolff im Magazin Wired, dass das Internet-as-we-know-it sterben werde, weil schlanke Apps viel stärker und zielgerichteter verwendet werden. „You spent the day on the Internet – but not on the Web“ war damals ihre Zusammenfassung eines beobachteten durchschnittlichen Online-Tages.

Junge mobile User nutzen wie selbstverständlich Apps von facebook, WhatsApp, Threema …, nicht aber die Mobilversionen der Websites, falls es die überhaupt gibt. Ob aber das Web im mobilen Nutzerbereich wirklich einen langsamen, öffentlichen Tod sterben wird? Wir werden sehen.
Ich selbst rufe am Smartphone so gut wie gar keine Websites auf und nutze dort fast ausschließlich Apps. Am iPad hingegen ist es eher ein ausgewogenes Verhältnis.

Und Sie? Wie ist Ihr mobiles Nutzerverhalten?

Ein Kommentar zu “Steile These zum mobilen Web: Es stirbt!

  1. Bei mir ist es ähnlich.

    Auf dem iPhone eine Webseite zu besuchen verlangt oft eine Menge Geduld, selbst dann, wenn die Seite sogar extra für Smartphones angepasst wurde (erst gestern wieder auf nervenraubenste Weise festgestellt). Dann lieber direkt die App nutzen, wenn es eine gibt.

    Auf dem iPad benutze ich beides gerne. Da funktionieren Webseiten ebenso gut wie Apps – haben die dicken Wurstfinger doch mehr Platz um das anzutippen, was man wirklich antippen möchte. :)

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