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Digital Publishing, here we come – Teil 02

Am vergangenen Dienstag haben wir einer Partner-Agentur unseren momentanen Informations- und Kenntnisstand zum DigitalPublishing auf mobilen Devices vorgestellt. Im Mittelpunkt standen dabei vor allem die Möglichkeiten von eBook und Digitalen Magazinen als App. Wir stehen im Bereich der Digitalen Magazine ja in den Startlöchern und produzieren bereits seit Monaten zusammen mit trafodesign eBooks einer Schriftenreihe.

Einmal mehr wurde mir während der Präsentation der Publikationsformen bewusst, wie unterschiedlich die Apple- und Android-Welten doch sind. Und ich meine hier explizit nicht die Unterschiede der Zugänglichkeit, Nutzbarkeit oder Verbreitung der beiden Systeme.

Bei aller berechtigten Kritik an propriäteren Lösungen hat Apple als Komplett-Lieferant von Hardware, Betriebssystem und Software einen eindeutigen Vorteil: Alle Komponenten zur Nutzung Digitaler Magazine und eBooks sind aufeinander abgestimmt und lassen sich mit einer oder zwei Dokumenten-Versionen ansprechen. Das bedeutet für uns Gestalter und Produzenten: Mit klar definiertem Aufwand erreichen wir direkt und sicher die komplette Gruppe der User.

Anders in der Android-Welt: Hier ist zwar vieles wesentlich offener und basiert auf allgemein zugänglichen Standards – dafür muss man sich als Produzent aber mit einer Vielzahl von Hard- und Software-Herstellern herumschlagen. Außerdem benutzen nicht alle Devices die gleichen Betriebssystem-Versionen und Reader.
Hallo, Webdesigner – kommt Euch das vielleicht bekannt vor? :-)

Was aber am beunruhigsten ist: Die Bildschirm-Größe der Android-Geräte hat eine Varianzbreite erreicht, die es schwer macht, mit angemessenem Aufwand Inhalte zu produzieren, die dann auch auf allen Devices gut sichtbar sind.

Ein kurzer Einblick gefällig?

Die Emulatoren-Testseite auf manymo.com dient zum App-Tests auf verschiedenen Android-Devices. Dafür listet sie bereits in der ersten Ansicht nicht weniger als 13 unterschiedliche Monitor-Abmessungen in unterschiedlichen Auflösungen. Wenn man dann noch die darauf laufenden Versionen des Betriebssystems einbezieht, ergibt sich eine Menge von möglichen Nutzerumgebungen, die uns durchaus Kopfschmerzen bereiten können.

Macht aber nichts. Wir bleiben am Ball.

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